Meine Seite "NACHDENKLICHES"

„Toleranz ist der Verdacht,

dass der andere recht haben könnte.“ 

Kurt Tucholsky

Prädikat sehenswert!

Wie ökologisch ist eigentlich Ökostrom?

Reinhard Storz wollte es genauer wissen und fragte nach. Hier sein spannender Erlebnisbericht:

Ich fand in der vergangenen Woche einen Brief im Postkasten. Absender: die lokalen Stadtwerke. Mir wurde ein neuer Stromliefervertrag angeboten. 100% Ökostrom. Ich brauchte nur unterschreiben und das Formular zurücksenden. Das machte mich neugierig. Ich ging also zum Kundendienst der Stadtwerke. Eine Dame wollte mir Informationen zu den verschiedenen Tarifen geben, aber ich fragte nach Informationen dazu wie der Öko-Strom über das Netz fließt. Sie bat mich zu Warten während sie einen Fachmann holte.

Nach einiger Zeit kam sie zurück mit einem Herrn im mittleren Alter, der meine Fragen beantworten könne. Meine erste Frage war, angenommen ich schließe diesen Ökostromvertrag ab, wie stellen sie sicher, dass ich über meinen Hausanschluss nur Ökostrom bekomme?  Wird da ein Gerät eingebaut, welches den Kohlestrom zurückhält? Seine Antwort war, wie von mir erwartet, dass ich aus dem Netz weiterhin den selben Strom bekomme wie bisher. Aber mein höherer finanzieller Beitrag diene dazu mehr Ökostrom in das Netz einzuspeisen. Anders ginge das doch überhaupt nicht. Man hätte, wenn man wie, ich mir das vorstelle, Ökostromkunden physikalisch zu 100% mit Ökostrom versorgen wollte, ein neues paralleles Stromversorgungsnetz aufbauen müssen. Das sei einfach unbezahlbar.

Aus meine Frage, wenn ich jetzt auf Ökostrom umsteige bekomme ich also den selben Strom wie bisher, wie auch meine Nachbarn, die weiterhin einen Standardvertrag haben, nur dass ich mehr dafür zahle, wurde das bejaht. Aber die Zusammensetzung im Netz sei unterschiedlich. Wenn ich in einer Gegend wohne, in der viele Solardächer und Windräder einspeisen, bekomme ich natürlich einen hohen Anteil an Ökostrom. Auf meine Frage, wie es denn sei wenn ich in der Nähe von Kohlekraftwerken wohne, kam die Antwort, dass ich dann überwiegend mit Kohlestrom versorgt würde obwohl ich einen Ökostromvertrag hätte. Ich fragte dann noch nach der Versorgung bei Nacht und Windstille. Da würden alle überwiegend mit herkömmlichem Strom versorgt. Ausreichende Speicher gäbe es ja noch nicht, und deren Aufbau würde noch viele Jahre in Anspruch nehmen.

Auf meine Frage ob das denn rechtlich einwandfrei sei, für Ökostrom zu bezahlen und Kohlestrom geliefert zu bekommen, antwortete er. Da seine Stadtwerke zu 100% Ökostrom beziehen können sie auch nur Ökostrom liefern. Auf meine Frage, ob es nicht erforderlich sei, diese Zusammenhänge in
ihren Werbebroschüren bekanntzumachen, kam die Antwort: Wer sich dafür interessiert könne sich ja an geeigneter Stelle informieren, so wie ich es derzeit auch täte.

Ich fragte dann noch nach einem Angebot für Wasserstrom aus Norwegen. Er sagte den könne man in Deutschland von anderen Anbietern bekommen. Die Europäischen Netze seien ja alle verbunden. Da fragte ich, ob es dann nicht auch möglich wäre preiswerten Atomstrom aus Frankreich zu bekommen. Die Antwort war, ja, schon, aber ihm sei kein Anbieter in Deutschland bekannt, der das in seinem Portfolio hätte.

 

Ich bedankte mich für die Auskünfte und ging.

Auch Windkraftanlagen belasten die Umwelt

 

Von Peter Appel

Man muss sich vor Augen halten, welche Eingriffe in die Natur nötig sind und welche Mengen an Beton und anderen Rohstoffen benötigt werden, um eine Windkraftanlage zu errichten:

So steht z. B. eine moderne Windkraftanlage mit einer Nennleistung von 4,5 MW auf einem Stahlbeton-Fundament mit einem Volumen von 1.200 Kubikmetern. Eine noch größere Windkraftanlage mit einer Nennleistung von 7,5 MW und einer Gesamthöhe  von fast 200 Metern, benötigt ein Fundament von 1.500 Kubikmetern Beton, der mit 180 Tonnen Stahl armiert ist. Auf einem runden Fundament, das 3.500 Tonnen wiegt, steht der Turm aus konischen Stahlbeton-Segmenten, der ca. 2.800 Tonnen wiegt.

Das auf dem Turm sitzende Maschinenhaus mit Generator wiegt 340 Tonnen, die Nabe mit den Rotorflügeln aus glasfaserverstärktem Kunststoff noch einmal 320 Tonnen. Damit der Boden das Gesamtgewicht von über 7.000 Tonnen tragen kann, muss er zuvor mithilfe von Schottergranulat, das in 30 Meter tiefe Bohrlöcher gepresst wird, verdichtet werden. Dadurch kommt es zu Beeinträchtigungen des lokalen Wasserhaushalts.

Dabei sollte man beachten, dass bei Anlagen im Binnenland aufgrund der Windverhältnisse im Durchschnitt nur etwa 15-20% der Nennleistung tatsächlich erreicht werden. Gleichzeitig sollte berücksichtigt werden, dass für die Errichtung von Windkraftanlagen massiv in die Natur eingegriffen werden muss. So werden pro Windrad heute etwa 1,4 Hektar (ha) Wald gerodet und dauerhaft etwa 0,5 ha Fläche für Fundament und Wege versiegelt. Nach den Plänen von „grünen Energieexperten“ (Volker Quaschning: „Wir brauchen fünfmal so viel Windkraft wie heute und zehnmal so viel Photovoltaik“) müssten wir also für die dann notwendigen zusätzlichen ca. 100.000 Windkraftanlagen:

140.000 ha Wald roden               
50.000 ha Fläche versiegeln

Und benötigten dazu etwa:

280 Mill. m³ Beton (das entspricht etwa der 5-fachen bisherigen Jahresproduktion Deutschlands) plus
85 Mill. t Stahl und andere Rohstoffe (wie Kupfer, GFK u. a.)

Da nicht davon auszugehen ist, dass wir in absehbarer Zeit über die notwendigen Speicherkapazitäten (z. B. ca. 10.000 Speichersee-Kraftwerke) verfügen werden, benötigen wir gleichzeitig zusätzlich noch mindestens 100 moderne Gaskraftwerke, die in wind- und sonnenarmen Zeiten die Stromversorgung sicherstellen können.

Ich frage mich, warum niemand der Windkraftbefürworter über diese Umweltbelastungen nachdenkt.

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„Selbstlose Zudringlichkeit“:
„Welt“-Herausgeber Aust rät zum Aussitzen des Klima-Wahns
Von  3. Juni 2019, Aktualisiert: 3. Juni 2019 19:12
Gelassen abwarten, „bis der Klimahype wieder abgeklungen ist“ – Das empfiehlt Stefan Aust , Herausgeber der "Welt".
„In Deutschland hat Greta Thunberg den Status einer Heiligen“, schreibt Herausgeber Stefan Aust in der „Welt“ – und zeigt sich ob dieses Umstandes nicht einmal überrascht, da
die Deutschen ja ohnehin anfällig für humanitäre Schaunummern sind“.
Insgesamt rät der bekannte Journalist zu maximaler Gelassenheit und dazu, doch zu warten, „bis der Klimahype wieder abgeklungen ist“. Anders als beim Rassen- und Klassenhype, die Deutschland zu früheren Zeitpunkten erfasst und folgenschwere Wirkungen entfaltet hatten, scheint Aust bezüglich der nunmehrigen großen deutschen Gemeinschaftsidee davon auszugehen, dass diese von allein vorübergehen würden – ohne dauerhafte Schäden zu hinterlassen.
Ganz ohne Seitenhiebe wollte der „Welt“-Herausgeber die Anhänger der These vom „anthropogenen Klimawandel“ und der drohenden Zwei-Grad-Apokalypse, die durch unwiderlegbare Computermodelle bewiesen sei, jedoch nicht davonkommen lassen.
Nur Kriege sind ein noch sinnloseres Investitionsprogramm
Er wies auf vergangene Wärmeperioden ohne Kohlekraftwerke und Diesel hin, wie etwa um das Jahr null herum oder 1000 Jahre später, als sie Wikinger Grönland besiedelten, dessen Name sich immerhin davon ableitet, dass die Insel schon einmal weitgehend eisfrei war. Auch dass Bohrkern-Untersuchungen im Alteis der Arktis und Antarktis eher darauf hindeuten, dass erst Erwärmungen und dann erst – mit ein paar hundert Jahren Abstand – Erhöhungen des CO2-Gehalts in der Atmosphäre eintreten, als dass die Kausalität umgekehrt wäre, lässt Aust nicht unerwähnt.
Dennoch wolle er „den Potsdamer Klima-Gurus und allen ihren Followern ihre Apokalypse nicht schlechtreden“. Wenn die Klimapanik dazu führe, dass weniger fossile Brennstoffe verbrannt würden, wäre das ja gut – „die sind schließlich endlich; bei jetziger Verbrauchsmenge reichen sie nur noch ein paar Hundert Jahre“. Den Prophezeiungen des „Club of Rome“ aus den 1970er Jahren zufolge sollten sie hingegen heute längst erschöpft sein.
Bis es so weit wäre, so Aust, könne man „in den nächsten Jahrzehnten wirkliche Alternativen wie Fusionsenergie oder inhärent sichere Kernreaktoren“ entwickeln. Irgendwann, vielleicht schon bald, werde man hingegen „über den Windkraftwahn der Deutschen lachen – wenn auch nicht in Deutschland“. Der massive Ausbau der Windkraft im Zuge der so genannten Energiewende dürfte jedoch „– von Kriegen abgesehen – das teuerste und nutzloseste Investitionsprogramm aller Zeiten sein“.
Grüne verloren in Schweden, weil die Bürger die Hintergrundstory kannten
Dass die Grünen bei den EU-Wahlen ausgerechnet in Schweden, der Heimat von „Fridays for Future“-Initiatorin Greta Thunberg, Verluste einfahren mussten, erklärt sich Stefan Aust damit, dass diese vor allem ein willkommenes Werbe-Testimonial zur Aufbringung von Gründungskapital für ein Start-up findiger Öko-Geschäftsleute darstellte. In Schweden habe man dies offenbar auch gewusst.
Die Deutschen wussten es hingegen nicht oder wollten es gar nicht wissen. Aust sieht vielmehr eine direkte Linie, die vom „Refugees Welcome“ des Septembers 2015 bis zum „Greta-Hype“ des Frühjahres 2019 erstrecke. Die Verbindung liegt demnach im Bestreben der Deutschen, der ganzen Welt zu zeigen, wie moralisch gut sie geworden wären, und dabei gleich noch als selbst ernanntes Vorbild zu dienen.
In diesem Zusammenhang zitiert Aust den österreichischen Schriftsteller Franz Werfel, der im amerikanischen Exil einen 1946 erschienenen Science-Fiction Roman „Stern der Ungeborenen“ geschrieben hatte, in dem er die künftige Entwicklung der Deutschen zu den Erfindern der „undankbaren Ethik der selbstlosen Zudringlichkeit“ vorausahnte. Ihre ständige Pflichtbeschwörung würde sie zu „echten Schafen im Schafspelz“ machen:
Da sie aber selbst dies krampfhaft waren, glaubte es ihnen niemand, und man hielt sie für Wölfe.“
Sobald der Klimahype abgeklungen sei, rechnet Aust allerdings damit, dass sich schon bald das nächste Thema finden werde, mit dem man die Welt retten könne – „oder wenigstens so tun als ob“.